App-Blogstock: Meine Top 10 Apps auf dem iPad

Vor ein paar Wochen hat Marcel von BlogToGo zum zweiten Mal zum Blogstock-Bloggen aufgerufen. Nachdem ich bereits beim ersten Mal über meine Top 10 Apps für Android geschrieben habe, mache ich nun also auch bei dieser Aktion mit, denn vielleicht ist ja für euch etwas dabei, dass ihr bisher noch nicht auf dem Schirm hattet. Ohne große Umschweife komme ich also direkt zu der Liste:

01) Evernote

Ich habe bereits darüber geschrieben, wie ich Evernote nutze und auch am iPad stellt die offizielle App eine zentrale Anlaufstelle für meine Aktivitäten dar. Ich sichte dort regelmäßig meine neu erstellten Notiz, die ich inzwischen in einem #Inbox-Notizbuch sammel und katalogisiere sie dann.

Die App ist dabei seit Version 5.0 wunderbar gestaltet und lässt sich sehr innovativ bedienen. Für mich ist sie inzwischen tatsächlich die beste App, die es unter iOS gibt, weswegen sie auch verdient meinen ersten Platz belegt.

Evernote
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Entwickler: Evernote
Preis: Kostenlos

02) Mr. Reader

Mein Feed-Reader der Wahl ist noch immer Mr. Reader. Die Funktionalität mit den vielen Anpassungsmöglichkeiten absolut unübertroffen und durch die Integration vieler Reader-Dienste (unter anderem Feedly) bleibt die App auch nach dem Ableben des Google Readers benutzbar. Noch dazu lässt sich das Schriftbild sehr exakt an die eigenen Bedürfnisse anpassen, was für mich absolut essentiell ist. Generell wird die App fleißig weißterentwickelt – Reeder (als der wohl bekannteste Konkurrent) wurde auf dem iPad dagegen seit fast einem Jahr nicht mehr aktualisiert und wird mit dem baldigen Feedly-Update das erste seit langer Zeit erhalten.

Mr. Reader
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Entwickler: Oliver Fürniß
Preis: 3,59 €

03) Tweetbot

Twitter ist generell das Netzwerk, welches ich am häufigsten nutze und da darf eine gute Twitter-App natürlich nicht auf dem iPad fehlen. Wenig überraschend setze ich dabei auf Tweetbot. Unbestritten ist die Applikation die beste ihrer Art auf dem iPad. Die Wischgesten sind intuitiv, die Nutzung des vorhandenen Platzes sehr klug. Noch dazu überzeugt die Optik auf weiten Teilen, wenngleich ich mir nach anderthalb Jahren Nutzung doch mal einen frischen Wind wünschen würde.

Die App wurde nicht im Store gefunden. :-( #wpappbox

04) Dropbox

Als App-Blogger thematisiere ich natürlich auch iPad-Apps. Die dazugehörigen Beiträge werden dann selbstredend mit Screenshots aufgehübscht, die ich am iPad erstelle. Die müssen aber erstmal auf das Gerät kommen, wo ich dann den finalen Beitrag erstelle. Dropbox ist dafür eine wunderbar einfache Möglichkeit, um das zu bewerkstelligen. Der automatische Foto-Upload lädt Screenshots nach dem Öffnen der App direkt in den entsprechenden Dropbox-Ordner hoch, sodass sie überall für mich verfügbar sind.

Der automatische Foto-Upload funktioniert dabei nicht so gut, wie unter Android, da man aufgrund von iOS-Beschränkungen erst die Dropbox-App öffnen muss, um den automatischen Upload anzuschmeißen, ist aber trotzdem die wohl angenehmste Methode, um Screenshots schnell auf den Rechner zu bekommen.

Dropbox
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Entwickler: Dropbox
Preis: Kostenlos

05) Chrome

Systemübergreifend ist Chrome mein favorisierter Browser und da macht natürlich auch iOS keine Ausnahme. Der automatische Abgleich von Bookmarks, Passwörtern, geöffneten Tabs, Verlauf etc. ist dabei für mich ausschlaggebend. Sicherlich ist Safari unter iOS der mit großem Abstand besser ins System integrierte Browser, allerdings implementieren seit einiger Zeit immer mehr Entwickler die Möglichkeit, Links in Chrome zu öffnen, direkt in ihren Applikationen, weswegen sich dieser Missstand größtenteils relativiert.

06) Rdio

Seit mehreren Monaten bin ich begeisterter Rdio-Nutzer und das hat sich bisher nicht geändert. Die Applikation hat sich wunderbar entwickelt. Großartig ist vor allem die Möglichkeit, dass ich Musik über die iPad-App per Remote-Funktion auch am PC und somit über mein Teufel-System abspielen kann. Spätestens, wenn ich Besuch bei mir habe, ist es einfach cool, ihnen das iPad in die Hand drücken zu können, damit sie sich Musik aussuchen können.

Rdio Music
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Entwickler: Rdio
Preis: Kostenlos

07) Pocket

Mein iPad dient auch oft zum Lesen. Noch dazu habe ich meist zu wenig Zeit, um die vielen tollen Artikel zu lesen, die man immer und immer wieder findet. All diese Artikel speichere ich in Pocket. Die offizielle iPad-App ist dabei wunderbar gestaltet, das Schriftbild lässt sich wunderbar detailliert anpassen und das Lesen macht einfach Spaß. Noch dazu ist Pocket seinen Konkurrenten weit überlegen, wie ich finde.

Pocket
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Entwickler: Read It Later, Inc
Preis: Kostenlos

08) Wunderlist

Nachdem ich mit der ersten Version von Wunderlist frustrierter Nutzer war, bin ich inzwischen wieder weitgehend zufrieden mit dem ToDo-Dienst. Die Apps sind inzwischen allesamt nativ und bedienen sich sehr flüssig. Die Optik könnte noch immer eine Modernisierung vertragen und inzwischen gibt es dann und wann mal wieder Probleme mit der Synchronisierung der Aufgaben – trotzdem kann ich mit Wunderlist leben. Offen bin ich für Alternativen dennoch noch immer, wenngleich mir bisher kein anderer Aufgabendienst ein insgesamt und systemübergreifend gelungenes Angebot bietet.

09) Zite

Viele benutzen Flipboard, um sich am Smartphone oder Tablet mit News zu versorgen. Mir persönlich ist Flipboard allerdings viel zu überladen, als dass ich mich über längere Zeit hinweg in der App und den dort aufbereiteten News vertiefen könnte. Stattdessen setze ich auf Zite. Die Anwendung ist optisch sehr ausgereift und bietet eine rundum gelungenes Leseumgebung. Noch dazu kann Zite mit einer Lernfunktion aufwarten, die auf Bewertungen von Artikeln durch den Nutzer beruht und den zu präsentierenden Content dementsprechend nach und nach daran ausrichtet.

Zite
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Entwickler: Zite, Inc.
Preis: Kostenlos

10) Padgram

Das Foto-Netzwerk Instagram gefiel mir schon immer sehr gut, allerdings finde ich vor allem in den letzten paar Monaten immer mehr Interesse am Netzwerk, sodass ich inzwischen beinahe täglich dort unterwegs bin. Padgram ist dabei die wohl beste Viewer-Applikation. Viele Instagram-Funktionen sind hier integriert und die Darstellung der Inhalte, sowie die Navigation sind durchweg sehr gelungen.

Weitergeworfen

Das sind also die zehn Apps, die mir aktuell am iPad am Wichtigsten sind. Wer mein Blog schon länger liest, wird vielleicht gemerkt haben, dass ich dort keine App zum Schreiben von Texten erwähnt habe. Dies hat den einfachen Grund, dass ich das inzwischen kaum noch mache. Dafür nutzte ich zuletzt mein Notebook und seit einigen Wochen das Chromebook. Nichtsdestotrotz ist das nur eine kleine Auswahl an Applikationen, die ich auf dem iPad nutze.

Nun geht es daran, das Blogstöckchen weiterzugeben. Wie immer gibt es dabei ein paar Regeln und der Einfachheit halber zitiere ich einfach den entsprechenden Teil aus dem Beitrag von Marcel:

  • Verlinke die Person, die dir das Blogstöckchen zugeworfen hat (und gerne auch diesen Artikel)
  • “Bearbeite” das Thema des Blogstöckchens
  • Bewerfe anschließend 3 Leute mit dem Stöckchen und sage ihnen Bescheid, dass du sie beworfen hast

Und, wie man unschwer an diesem Blogpost erkennen kann, das Thema zu diesem Stöckchen lautet: Was sind eure zehn Apps, die auf keinem Tablet fehlen sollten? Wer mehrere Tablet-Systeme nutzt, nimmt bitte das System, welches er in seinem Alltag nutzt. Ihr habt das Stöckchen zugeworfen bekommen, nutzt aber kein Tablet? Dann könnt ihr es auch gerne weitergeben.

Folgende drei habe ich dementsprechend auserkoren, um ihre zehn Top-Apps zu nennen – ich sage schon mal “viel Spaß”:

  • http://www.rubel-rollt.de/ Dennis Zaloff

    Leider twittbot nicht kostenlos, gibt es Alternativen?

    • http://about.me/charles.engelken Charles Engelken

      Die 3rd-Party-Clients, die ich so für iOS kenne, sind allesamt kostenpflichtig. Die offizielle App allerdings ist natürlich kostenfrei und ebenfalls gut brauchbar.

      • http://www.rubel-rollt.de/ Dennis Zaloff

        Danke. Ich habe mir die offizielle App runtergeladen. Kann man nutzen, aber hat leider zu wenig Funktionen.

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