Tomahawk für Windows, Mac OS und Linux: Neuer Media-Player mit Social-Integration

Media-Player gibt es immer noch wie Sand am Meer. Wenngleich ich lokaler Musik abgeschworen habe und auf Musikstreaming setze, nutzen viele immer noch MP3s, Ordnerstrukturen, ID3-Tags und entsprechende Media-Player, um sich beschallen zu lassen.

Mit Tomahawk gibt es nun einen neuen Open-Source-Player, der beide Welten miteinander verschmelzen will. In der Praxis heißt das, dass man sowohl lokale Musik in der Applikation verwalten kann, darüber hinaus aber auch verschiedenste soziale Netzwerke und Dienste nutzen kann, um auch Musik aus dem Web in den Player zu holen, um diese zu hören. So kann man z.B. YouTube, Spotify, SoundCloud, Last.fm und viele weitere Dienste nutzen.

Sucht man dann anschließend beispielsweise nach einer Band, sucht Tomahawk alle aktivierten Dienste nach der entsprechenden Band durch und präsentiert die passenden Suchergebnisse, die man sich dann eben anhören kann. Ebenfalls sehr cool ist auch die Radio-Funktion, die hier “Station” heißt. Von diesen lassen sich mehrere konfigurieren, in denen man verschiedenste Filterungen festlegen kann, damit z.B. nur Bands einbezogen werden, die der angegebenen Band ähnlich sind. Das funktionierte in meinem Test übrigens ausgezeichnet.

Tomahawk macht das, was es sich zum Ziel gesetzt hat, wirklich ausgezeichnet: Lokale Musik und Musik im Web miteinander in einer Oberfläche verbinden. Mir persönlich fehlt die Integration von Rdio und die Möglichkeit, Musik per DLNA vom NAS zu streamen, ansonsten würde ich tatsächlich darüber nachdenken, ob ich Tomahawk nicht öfter einsetzen möchte. Wer beides nicht braucht, sollte sich das auf jeden Fall mal angucken, zumal die Anwendung sowohl für Windows, als auch für Mac OS und verschiedene Linux-Derivate (z.B. Ubuntu, Linux Mint und Fedora) verfügbar ist.

Wie hört ihr denn inzwischen Musik? Streaming-Dienste, oder über lokale Dateien?

Tomahawk Downloads

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