Feedly: RSS-Feeds als Online-Magazin

Wer Blogs liest hantiert meist auch mit RSS-Feeds und wer mit RSS-Feeds hantiert, hantiert diese mit einem Feedreader. Einfache Rechnung, gell? ;) Simple Addition, lernt man in der Grundschule, glaub ich. Und ums Endergebnis dieser Addition gehts hier in diesem Beitrag: Um einen Feedreader! Feedly um genau zu sein. Aber warum ausgerechnet Feedly? Wo ich doch seit langem auf den GoogleReader schwöre? Wegen der Art, wie Feedly die Feeds aufbereitet und anzeigt! Hier hat sich, seitdem ich Feedly das letzte Mal genutzt habe, viel getan weshalb mir das Ganze gerne einen Blogeintrag wert ist.

“Sieht aus wie ein Magazin” werdet ihr euch denken. Stimmt, das ist das Ziel dieses Services. Feedly will quasi ein persönliches Online-Magazin sein. Um an die Feeds zu kommen, die angezeigt werden sollen synchronisiert es sich mit dem GoogleReader. Ihr müsst also mit euerm Google Account eingeloggt sein um Feedly zu nutzen.

In den Kategorie-Ansichten habt ihr dann auch noch die Möglichkeit die Art der Darstellung auszuwählen. Was diese Optionen dann bewirken wird auch direkt links neben den Ansichtstiteln angezeigt. Weiterhin habt ihr hier weitere Optionen wie das gesammelte Markieren von Beiträgen als gelesen sowie auf einen Filter.

Außerdem find ich noch die klasse Integration der Sharing-Möglichkeit zu Twitter, Facebook, Buzz etc. Im Screenshot sind dsa dann die runden Buttons rechts. Sieht echt todschick aus. ;) Außerdem kann man mit den anderen Buttons einen Post markieren, als gelesen markieren oder direkt zum Post darunter wechseln.

Durch Feedly kann man auch super neue Blogs entdecken, die in verschiedene Katergorien geordnet sind. Für Vielleser, die immer auf der Suche nach Neuem sind, ideal.

Produktwerbung darf in einem Magazin natürlich nicht fehlen, darum hat Feedly auch eine Anbindung an den Online-Shop Amazon. ;)

Und auch die eigene Twitter-Timeline darf natürlich nicht fehlen. Damit wird Feedly quasi zur eierlegenden Wollmichsau unter den Feedreadern. ;)

Für die eigenen Tweets stellt Feedly dann auch noch eine Analyse namens Karma bereit, die anzeigt wie oft und von wo aus auf die Links eurer Tweets geklickt wurde.

Ich bin grad echt begeistert von der aktuellen Version dieses Webdienstes. Sieht todschick und modern aus, richtig toll. Ist auch praktisch prädestiniert für den Einsatz auf einem Tablet PC. Ich selbst hab allerdings inzwischen den GoogleReader derart in mein Herz geschlossen, dass ich Feedly nicht dauerhaft nutzen werde.

Feedly erreicht ihr über Browser-Addons. Momentan gibt es diese Addons für Firefox, Chrome und Safari. Außerdem soll bald Version 3 erscheinen, die mit einigen Verbesserungen aufwarten soll und auch ein neues, besser passendes Icon enthalten in dessen Ausarbeitung die Community involviert wird.

Eure Meinung zu solchen Feedreadern? Besser als klassische Feedreader á la GoogleReader oder doch lieber klassisch und gewohnt?

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