Aus dem Nähkästchen: Mein Lebensretter Lieferheld

Mal wieder ein Beitrag aus der Reihe “Aus dem Nähkästchen”. Dieses Mal geht es aber nicht um Hardware, wie bei den letzten beiden Malen, sondern um einen Dienst, der mich schon einige Male gerettet hat. Wovor gerettet? Vor dem Verhungern! Es geht um Lieferheld, meinen persönlichen Favoriten beim Online-Bestellen von Essen.

Schaut mal, vor allem in den letzten Monaten wurden meine Tage immer stressiger: Ausbildung, bloggen, Berufsschule, Haushalt und so weiter. Da bleibt nicht immer (bzw. in letzter Zeit leider viel häufiger) die Zeit, um mich Abends noch vor den Herd zu stellen und was richtiges zu kochen, so schade das auch wirklich ist. Trotzdem muss aber immer noch Nahrung her, also wird bestellt. Früher war man dafür an die Prospekte der einzelnen Lieferanten gebunden, was schnell nervig wurde. Heute kann man das einfach mit Diensten, wie Pizza.de, XY und eben auch Lieferheld.de machen.

Essen bestellen gestaltet sich so zur einfachen Tätigkeit nebenbei. Einfach die eigene Adresse eingeben, Restaurants ausgespuckt bekommen, die in der Nähe lokalisiert sind, sich das aussuchen, worauf man Appetit hat. Dann sein Abendessen heraussuchen, bestellen, bezahlen (auch via PayPal, sofern der Lieferer das unterstützt!) und schon ist man durch. Vorteile? Gesparte Zeit (wie gesagt) und vor allem immer aktuelle Menüs.

Lieferheld benachrichtigt einen dann bei Bedarf auch via Email und SMS darüber, wenn die Bestellung beim Lieferer entgegen genommen wurde – das ist cool. Normalerweise braucht der Liefer-Boy dann ca. eine Stunde, bis das Essen da ist, allerdings hatte ich auch schon Fälle, wo ich nach 20 Minuten (!) mit einem Klingeln überrascht wurde. Lieferer kann und sollte man dann man dann im Anschluss auch bewerten, was ich sehr wichtig finde (genauso wie das Trinkgeld für den Liefer-Boy ;)). Nun gut, auf die Lieferzeiten als solches hat Lieferheld natürlich keinen Einfluss, allerdings ist es ein nettes Detail, das ich nebenbei mal genannt haben wollte, da es mir positiv aufgefallen ist.

Ebenfalls sehr cool sind die Apps, die Lieferheld für iOS und Android anbietet. Ich habe just gestern aus Interesse mal die iOS-App auf meinem iPad ausprobiert und die funktionierte einwandfrei. Die Android-App ist dabei übrigens auch an die Gebenheiten der Holo-Richtlinien angepasst (kein Legacy-Menü-Button, Menü als Seitenleiste etc.). Essen bestellen, egal wo man ist – ein sehr verlockendes Angebot, vor allem für jemanden, wie mich. ;)

Ich glaube mal, dass die meisten unter euch Lieferheld.de bereits kennen dürften. Wenn dem so ist: Klasse! Weitermachen und dort bestellen! Falls nicht, dann habt ihr gerade einen klasse Service kennengelernt, der das Web im Alltag echt bereichern kann. Bei mir hat das funktioniert, also gebt dem Ganzen mal eine Chance. Außer, ihr wollt nicht (wie ich) Gefahr laufen und quasi süchtig werden, weil das Bestellen so angenehm einfach ist.

Lieferheld.de Lieferheld iOS-App

Aus dem Nähkästchen” ist eine Artikelserie, in der ich zur Abwechslung mal Abstand von Software und Apps-Alltag nehme, um technische Themen aus privater Sicht zu beleuchten. Wie ticke ich? Was tickt hier? Was will ich? Was will ich nicht? Das erfahrt ihr alles hier.
  • Lukas

    Ausprobieren wollte ich das ja schon lange mal, nur irgendwie hab ich mich noch nie getraut… :D Vielleicht probiere ich es ja jetzt mal aus. Danke für den Tipp ;)

  • http://www.wein-depot.de Stephanie

    Ich denke bei den Lieferdienstsuchmaschinen polarisiert sich die Gesellschaft ebenso wie bei der Frage: McDonalds oder BurgerKing? Es gibt nur eins. Pizza.de oder Lieferheld?

    Für mich war es immer Pizza.de. Ich kann nicht sagen, ob einer der beiden Anbieter dem anderen gegenüber Vor- oder Nachteile hat, ich denke, dass beide sich sehr ähnlich sein werden.
    Aber der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier. Aber online-Bestellungen haben klare Vorteile:
    - Es gibt keine Verständigungsprobleme zwischen Anrufer und Pizzadienst
    - Bewertungen vorheriger Besteller
    - oft Abbildungen der Speisen im Internet

  • http://www.derkamener.de Hendrik

    Tut mir leid, wenn ich jetzt meinen Senf dazu gebe, aber wenn du nicht die 30-40 Minuten täglich Zeit hast um Essen zu kochen, machst du irgendwas falsch.

    • http://CocasBlog.de Coca

      Ich arbeite nun einmal den ganzen Tag und damit meine ich nicht nur einen standardmäßigen Acht-Stunden-Tag. Da bleibt nicht immer die Zeit. Das ist halt so. Mache ich was falsch? Ich denke nicht.

      • http://www.derkamener.de Hendrik

        Gut, dann muss man sich da die Zeit nehmen. Von der Ausbildung her wirst du ja nicht soviel mehr arbeiten, falls dein Arbeitgeber nicht gegen zig Gesetze verstößt, also ist der Rest Blogging bzw. Privatsache, also kann man sich da die Zeit nehmen.

        Ist meine Meinung.

        • http://CocasBlog.de Coca

          Muss ich mich echt dafür rechtfertigen, wie ich meine Tag gestalte und wie viel ich arbeite? Nein. Diskussion Ende.

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