Google Drive/Google Docs: Der Dreh- und Angelpunkt
Um Dokumente zu verwalten und diese vor allem überall in aktueller Fassung zur Verfügung zu haben, eigent sich Google Drive hervorragend. Die dort integrierte Office-Web-App Google Docs, die ich am Ubuntu-Notebook verwende, kann alles, was ich benötige, sodass ich keine Funktionen vermisse. Auch jegliche anderen Dateien lassen sich natürlich in Google Docs ablegen und verwalten.
In der iOS-App von Google Drive kann man Dokumente seit kurzem auch erstellen und bearbeiten. Die Funktionalität reicht für die meisten Dinge aus, sodass ich die gerne verwende. Schriftformatierungen, Listen, Ausrichtungen, Einzüge – mehr benötige ich im Grunde meistens nicht. Einzig und allein das Erstellen von Tabellen wäre noch eine nette Funktion für den Dokumenten-Editor der iOS-App. Ich kann momentan zwar noch ohne leben, aber haben ist eben schöner als brauchen.
Mindjet: MindMaps schnell und einfach
Wenn es mal daran geht MindMaps zu erstellen, ist MindJet meine App der Wahl dafür. Die Applikation habe ich vor ein paar Monaten auch schonmal im Blog vorgestellt. Die App hat sich in den vergangenen Monaten stetig weiter entwickelt und macht das Erstellen von MindMaps einfach und unkompliziert. Fertige MindMaps lassen sich darüber hinaus via Email verschicken, wobei die einzelnen Elemente zum Einen in Listen aufbereitet werden und zum Anderen noch als PDF- und zum Anderen noch als MMAP-Dateien im Anhang liegen. Das Einzige, was ich mir noch wünschen würde, wäre eine direkte Anbindung an Dropbox oder Google Drive, aber das kann ja vielleicht noch kommen.
inFlowchart: Für Ablaufpläne
Wenn es mal daran geht, Ablaufpläne zu entwickeln, habe ich mich dafür entschieden, in diesen Fällen die App “inFlowchart” zu nutzen. In der Applikation kann man nach Belieben Dokumente anlegen, die dann auch wiederum beliebig viele Unterseiten haben können, die sich allesamt mit Textfeldern, Kreisen, Rechtecken, Pfeilen usw. ausstaffieren lassen. Optisch sieht das Ganze recht unspektakulär aus, dafür funktioniert die App aber astrein. Die Bedienung ist z.B. sehr gut auf die Bedürfnisse einer Touch-Steuerung angepasst und gestaltet sich sehr angenehm. Auch Fotos lassen sich aus der Galerie oder direkt über die Kamera einfügen. Fertige Pläne lassen sich entweder als JPG-Datei in der Galerie speichern, oder direkt ausdrucken. In den Optionen kann man dann noch verschiedene Dinge, wie z.B. die Größe des Grids festlegen.
inFlowchartLite iOS-App inFlowchart iOS-App
Evernote: Sonstiges und digitales Papierarchiv
Für sonstige schulrelevante Notizen (Hausaufgaben, Web-Recherchen etc.) nutze ich Evernote. Die bekannte Notizverwaltung dürfte jeder kennen und so muss ich das Ganze wohl nicht mehr groß erklären. Muss ich etwas recherchieren, sind Links aus jedem beliebigen iOS-Browser per Email schnell im richtigen Notizbuch. Mein “Schul-Notizbuch” ist darüber hinaus auch das Einzige, in dem ich Ordnung mit Tags halte, die ich ansonsten bisher nie gebraucht habe. Dadurch, dass ich Evernote auch an jedem anderen Gerät nutzen und befüllen kann, bin ich darüber hinaus unabhängig vom jeweiligen Gerät und bin immer einsatzbereit, wenn man so will.
Künftig will ich Evernote auch dafür nutzen, um generell von meinem Papierhaufen wegzukommen, der sich so in meinem Alltag anhäuft. Darunter fallen dann selbstverständlich auch Schulzettel und dergleichen, die meinen Block unglaublich aufblähen, weil ich seit Jahren konsequent zu faul bin, um auf Dauer eine Mappenstruktur durchzuhalten. Mein Plan lautet also, alle Dokmente zu digitalisieren und in Evernote geordnet abzulegen. Dafür habe ich mir übrigens just gestern Abend einen entsprechenden mobilen Scanner von Somikon (Hausmarke von Pearl) zugelegt, damit ich kein dickes Gerät hier rumstehen habe, für das sowieso kein Platz da ist. Dazu gönne ich mir dann noch einen Premium-Account bei Evernote, um unter anderem OCR (Texterkennung aus Bildern) nutzen zu können. Damit wäre ich dann wohl ganz gut aufgestellt, denke ich. Wie das dann letztlich funktioniert, werdet ihr demnächst auch bestimmt hier lesen können.
Fazit: Es kann funktionieren
Setzt ihr euer Tablet in der Schule oder in der Uni ein? Wie sieht da euer Workflow aus? Habt ihr vielleicht noch den ein oder anderen Tipp auf Lager?








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