Vor ein paar Wochen habe ich ein schier endlos großes Rundumsorglos-Paket mit Belkin-Zubehör von meinem Bekannten Karsten, der hier auch bereits bloggend tätig war, für mein iPad 2 erhalten. Über einige der Geräte möchte ich in naher Zukunft den ein oder anderen Beitrag verfassen und den Anfang macht nun das Keyboard-Dock, welches Belkin in einer iPad- und einer Android-Version anbietet. Offensichtlicherweise habe ich natürlich Erstere bei mir im Einsatz.
Warum überhaupt ein Tastatur-Dock?
Doch erstmal eine allgemeine Frage: Warum überhaupt ein Keyboard-Dock für das Tablet? Der Grund dafür lässt sich in meinem Fall in einem Wort zusammenfassen: Produktivität! Seit jeher schreibe ich auf meinem iPad eine Menge Texte und Emails. Das ging immer hervorragend, da ich mit der virtuellen Tastatur ziemlich gut zurechtgekommen bin und auch ein recht flott und fehlerfrei tippen konnte.
Das Belkin F5L113de
Um diese Probleme zu lösen, bietet Belkin, als einer von vielen Herstellern ein eigenes Tastatur-Dock an. Im Gegensatz zu vielen anderen Docks ist das F5L113de aber kein Case mit eingebauter Tastatur, sondern ein Kunstoff-Gerät ohne jegliche Schutzfunktion. Im geschlossenen Zustand erinnert es einen sehr stark an eine Art von Netbook – ein Vergleich, der generell recht treffend ist. Klappt man das Dock auf, kann man das iPad (egal, welche Version) einfach in den vorgesehenen Platz einsetzen. Der Deckel hält das Tablet dann in der Position, egal ob im Hochkant- oder Querformat. Das ist angenehm leicht benutzbar, heißt aber auch, dass man das Dock nicht zu schräg halten sollte, da das iPad dann einfach zur Seite rausrutscht.
Per Bluetooth werden Tastatur und iPad miteinander verbunden, was problemlos funktioniert. Zum schnellen Verbinden ist an der Tastatur auch eine spezielle Taste zum Koppeln vorgesehen und auch sonst bietet das F5L113de jede Menge Sondertasten für Mediensteuerung, Copy & Paste und so weiter. Eine Sondertaste aber geht mir persönlich ungeheuer auf die Nerven: Dort, wo man auf beinahe allen handelsüblichen Tastaturen die Strg-Taste findet, liegt eine Taste, mit der man die Fotoansicht startet, die man ansonsten nur auf dem Lockscreen des iPad findet (damit das Tablet dann als digitaler Bilderrahmen genutzt werden kann. Mir passiert es immer noch ständig, dass ich aus Versehen auf diese Taste komme, wenn ich eigentlich auf Strg drücken will. Die Fotorahmen-Taste ist also mehr als unglücklich platziert.
Fazit: Gefällt trotz Macken
Alles in allem gibt es einige Nachteile, die das Belkin F5L113de so mit sich bringt. Trotzdem gefällt mir die Tastatur. Das hat vor allem damit zu tun, dass sie extrem kompakt ist und beinahe keinen Platz in Anspruch nimmt, was nicht mit jeder Tastatur-Lösung der Fall ist. Auf dem schmalen Schultisch oder der Ablage im Zug macht sich die Tastatur dadurch wunderbar und es wirkt, als würde man an einem Netbook sitzen. Außerdem kann ich mich auch damit anfreunden, dass das Tastatur-Dock keine Case-Funktion hat, da ich die Tastatur nicht immer benötige und so kein unnötig dickes und schweres Gerät in der Hand habe, wenn ich das iPad einfach nur als Tablet benutzen möchte.








