Das Erste, was ich festgestellt habe, war die allgemeine Performance meines PCs. Seit ich KIS 2013 nutze, ist der nämlich wesentlich schneller unterwegs. Das Herunterfahren z.B. ist nun viel flotter erledigt, als vorher noch. Ich habe zuvor Microsoft Security Essentials genutzt und nicht daran geglaubt, dass eine (gemäß dem Funktionsumfang von KIS 2013) doch verhältnismäßig dicke Software performanter auf den Rechner wirkt, als Microsofts Lösung – allerdings ist dem doch so und das hat mich nicht schlecht überrascht.
Simpel, sicher und cloud soll es sein
Die neue Funktion für den sicheren Zahlungsverkehr wird genutzt, wenn man innerhalb der Anwendung die URL zur Webseite des jeweiligen Bankinstituts speichert (keine Logindaten!). Anschließend klickt man dann auf den gespeicherten Link, sodass sich das Browserfenster öffnet. Die Überwachung des Fensters durch KIS 2013 wird durch eine grüne Umrandung angezeigt. Stellt die Software dann fest, dass die Verbindung nicht sicher ist und die Gefahr eines Phising-Versuchs besteht, signalisiert sie das dem Nutzer sofort.
Der letzte Punkt ist das Einstellungsmenü, welches absolut riesig geraten ist und geradezu zum Totkonfigurieren einlädt. Hier kann man verschiedenste Einstellungen für Antiviren-Funktionen, Firewalls, Anti-Spam, Anti-Banner und und und treffen. Auch ein Profil für Spiele lässt sich hier festlegen. In Sachen Skalierbarkeit lässt KIS 2013 hier also seine Muckis sprechen und das gefällt. Während die Hauptoberfläche schön übersichtlich ist, hat man alles komplexere in die Einstellungen verbannt – der richtige Schritt, wie ich finde.
Mein Fazit: Kaspersky auf gutem Weg
Ich muss insgesamt sagen, dass mir Kaspersky Internet Security 2013 gut gefällt, was mich zum Teil selbst überrascht. Ich war nie ein wirklicher Fan von Antiviren-Softwares, die mit Funktionen vollgestopft sind und das System einfach nur träge machen. KIS 2013 aber schafft es, viele Funktionen in einer performant laufenden Software zu verpacken und das wirkt auf mich sehr erfrischend.
Es gibt aber auch Details, die Kaspersky in der nächsten Version verbessern kann. Ich finde es z.B. unpraktisch, dass ich den sicheren Zahlungsverkehr nur nutzen kann, wenn ich die Webseite meiner Bank über die Software öffne. Ideal wäre es da, wenn Kaspersky Zugriff auf den Browserverlauf hat (ruhig auch mit vorheriger Genehmigung durch den Nutzer) und die vorher konfigurierten Seiten automatisch schützend überwacht und sich daher selbstständig einschaltet.
Kaspersky Internet Security 2013 ist also auf keinen Fall eine absolut perfekte und nutzerfreundliche Software. Allerdings sind die Entwickler auf einem sehr guten Weg und haben sich im Vergleich zur Vergangenheit vor allem in den beiden angesprochenen Punkten stark verbessert und das stimmt positiv für die Zukunft dieser Antiviren-Lösung.
Kaspersky Internet Security 2013 kaufen
Hinweis in eigener Sache
Wenn ihr nach diesem Erfahrungsbericht daran interessiert seid, Kaspersky Internet Security 2013 selbst zu nutzen, dann kann ich euch mein Gewinnspiel empfehlen. Dort könnt ihr eine von zwei Lizenzen für Kaspersky Internet Security 2013 gewinnen, sofern ihr bis zum 28.09. um 23:59 Uhr mitmacht!





