Im Grunde hat man versucht, die Navigation durch die App auf allen Systemen zu vereinheitlichen. Das sieht man z.B. ganz gut, wenn sich die Navigation anschaut. Die versteckt sich überall hinter einem Menü-Button, in den mobilen Apps lässt sich diese auch per Swipe-Geste öffnen. In den Apps sehen die einzelnen Menüpunkte dann durch die vielen Farben sehr bunt und gleichzeitig einladend aus. Auch die Performance ist hier sehr gelungen, sodass die Apps durchweg flüssig laufen.
Die Explore-Funktion versteckt sich nun hinter einem entsprechenden Button und blendet sich als Popup ein. Hier kann man, wie schon immer, nach neuen interessanten Newsseiten Ausschau halten und diese zu seinem Konto (welches man wahlweise mit dem Google Reader synchronisieren kann) hinzufügen.
Das eigentlich Coole an Feedly ist aber die Art und Weise, wie Artikel aufbereitet werden. Die Artikelübersicht legt den Fokus auf die Artikelbilder und visualisiert das Ganze dementsprechend hübsch im Magazin-Stil. Gefällt das nicht, kann man diese Darstellung auch abändern und als Kachel- oder Kartendarstellung definieren. Klasse sind auch die zwei verschiedenen Themes (Hell und Dunkel), die zur Verfügung stehen, genauso wie weitere Konfigurationsmöglichkeiten für Schriftart und -größe. Weitere Features beinhalten Integrationen von Pocket, Instapaper und bit.ly, welche allerdings schon länger vorhanden sind und daher nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.
Das neue Layout der Apps gefällt mir richtig gut. Vor allem das große und hübsche Menü macht zusammen mit dem tollen Magazin-Layout einiges her und gefällt mir nochmal besser, als z.B. bei Flipboard (welches mir unter Android beispielsweise gar nicht gefällt) und weiß nun noch viel mehr zu gefallen, als zuvor schon. Will man seinen Google Reader mobil oder auf der Couch “in hübsch” lesen, führt also eigentlich kaum ein Weg daran vorbei, Feedly zumindest nach diesem Redesign einmal auszuprobieren, zumal auch die Features passen und reichhaltig vorhanden sind.






