Astrid Tasks dürfte einigen ein Begriff sein. Der ToDo-Dienst bietet eine Weboberfläche, sowie Apps für Android und iOS. Die Aufgaben können dann natürlich auch noch zwischen den Clients synchronisiert werden. Das alles geschieht in einer bunten Oberfläche (die meinen Geschmack übrigens nicht so trifft), die von Blautönen regiert wird. Hier soll es jetzt speziell um die iOS-App gehen, da diese vor kurzem ein Update erhalten hat, durch das eine optimierte iPad-Darstellung hinzugekommen ist, worauf ich per Newsletter von den Entwicklern hingewiesen wurde.
Die neue iPad-App zeigt auf der linken Seite Überblicke für Aufgaben, Aktivitäten, Listen und dergleichen und rechts dann Aufgaben. Diese lassen sich natürlich filtern und auch mit einigen Details ausstatten: Weitere Leute können zur Kollaboration hinzugefügt, Fälligkeitsdaten, Kommentare und Prioritäten festgelegt werden und natürlich kann man die Aufgaben hier auch zu einer Liste hinzufügen und Beschreibungen hinterlassen. Ebenfalls möglich ist das Teilen der Aufgaben via Email, Facebook und Twitter, sowie die Nutzung von Swipe-Gesten, um Aufgaben z.B. zu löschen.
Aufgaben werden ganz einfach angelegt, indem man das Textfeld am unteren Bildschirmrand öffnet und die Aufgabe eintippt. Alternativ kann man diese auch über die integrierte Spracheingabe hinzufügen, welche gut funktioniert, allerdings die ein oder andere Sekunde benötigt, um zu starten.
Die iPad-App ist insgesamt recht gut gelungen und nicht allzu komplex in der Bedienung. Will man aber mehr Features, stößt man bei Astrid generell etwas früher an die Grenze, als bei anderen Alternativen. Dessen sollte man sich natürlich bewusst sein. Darüber hinaus ist die iPad-App zwar “recht gut”, aber eben nicht “überwältigend”. Sie funktioniert einwandfrei, sieht dabei aber weitgehend unspannend aus und fällt in dieser Hinsicht ganz klar hinter anderen Apps, wie z.B. Remember The Milk, zurück. Wer sich an sowas aber generell wenig bis gar nicht stört, kann gerne mal reingucken.



