Das Windows Notepad dürfte wirklich jeder von uns kennen und genauso dürfte auch keiner schonmal ernsthaft damit gearbeitet haben. Es ist einfach furchtbar unpraktisch, bietet quasi keine Funktionen und macht schlicht keinen Spaß. Das einzig Gute an der kleinen Applikation ist das Minimalistische in der Aufmachung.
Genau diesen optischen Weg schlägt TED Notepad ebenfalls ein. Der Unterschied ist allerdings der, dass diese Anwendung mit einer Vielzahl an Funktionen daherkommt. Zeilennummern können angezeigt, automatische Speicherungen konfiguriert und auch ein Vollbildmodus ist enthalten. Sehr cool ist auch die erweiterte Zwischenablage, in der per Shortcuts neun Einträge gleichzeitig zwischenspeichern lassen. Bearbeitet man einige Dateien sehr oft, lassen sich diese auch als Favoriten deklarieren, um so schnelleren Zugriff auf diese Dateien zu gewährleisten. Auch die Suchfunktion ist sehr leistungsfähig.
Nun muss man zu TED Notepad allerdings sagen, dass es sich für den Umgang mit Quellcode eher weniger eignet, da kein Syntax-Highlighting, oder gar eine Projektverwaltung, angeboten wird. Zum Schreiben als solches aber macht TED Notepad aber eine gute Figur. Gefällt mir persönlich soweit ziemlich gut. Auf der Seite des Autors gibt es neben der fest installierbaren Variante auch noch eine portable Version zum Austesten oder für den mobilen Einsatz.

