Erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag über Simpelnote? Damals habe ich die extrem simple Verwaltung für Notizen noch als zu simpel abgetan, als dass ich sie im Alltag produktiv nutzen könnte. Dass sich diese Meinung gerade schlagartig ändert ist das Thema für einen gesonderten Beitrag. Bis dahin könnt ihr euch ja mal bei The Verge über die Gründe schlau machen. Karsten allerdings hatte den Grundstein für meine neuen Kenntnisse bereits vor einigen Wochen hier auf dem Blog niedergeschrieben.
Jedenfalls, um zum Thema zurück zu kommen: unter Windows gibt es eine Anwendung namens RespophNotes. Diese zeichnet sich durch den simplen Aufbau und die nahtlose Integration in Simplenote und Dropbox aus. Von der Funktionalität her erinnert ResophNotes sehr stark an Notational Velocity, das Karsten vorgestellt hat, und auch optisch kann man die Applikation darauf trimmen.
Nachdem man seine Zugangsdaten zu Simplenote in den Einstellungen hinterlegt hat, werden alle dort geschriebenen Notizen direkt in den Client importiert. Von nun an werden jegliche Änderungen an bisherigen Notizen, sowie neu erstellte Notizen sofort mit Simplenote abgeglichen und sind so stets online verfügbar.
Darüber hinaus kann man alle Notizen, die sich in ResophNotes befinden, auch als simple TXT-Dateien in einem, vorher ausgewählten, Ordner abspeichern. Wählt man nun einen Ordner in seiner Dropbox (oder allen anderen vergleichbaren Synchronisierungsdiensten) aus, werden damit alle Notizen automatisch über die Dropbox synchron gehalten. Andere Anwendungen, die mit Notizen im TXT-Format umgehen können, können dann auf diese Notizen zugreifen. Wie weit man damit in Sachen “Synchronisierung unter mehreren Clients” gehen kann, könnt ihr euch bestimmt denken, oder?
Aber zurück zu ResophNotes selbst, denn das bietet noch einige andere Funktionen, die erwähnt gehören. Unterstützt werden z.B. Textformatierungen für Überschriften sowie fette und kursive Schrift, als auch Markdown. Eine Suche und die Möglichkeit, Notizen mit Tags zu versehen, stehen ebenfalls zur Verfügung Darüber hinaus lassen sich Notizen auch noch aus Outlook und Toodledo importieren. Einige weitere, kleinere Einstellungen gibt es dann auch noch. Die schaut ihr euch am Besten an, wenn ihr ResophNotes selbst ausprobiert. ;)
Ich für meinen Teil bin begeistert davon, wie ResophNotes funktioniert. Die Synchronisierung funktioniert perfekt und das Backup in meinem Dropbox steht da in nichts nach. Ich kann für mich sagen, dass heute ein Umbruch in meinem Umgang mit Notizen stattgefunden hat. Evernote ist nun endültig keine Alternative mehr und Springpad werde ich von nun an nur noch für wichtigere Bookmarks verwenden. Wie das Ganze dann letztlich bei mir aussehen wird, werdet ihr demnächst hier im Blog lesen, sobald ich mit der Umstellung fertig bin. Seid gespannt. ;)



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