Ja, ihr habt richtig gelesen. Nicht nur der Wishu feiert dieser Tage den 500. Beitrag im Blog, auch ich kann diese erreichte Marke vermelden. Seit dem 12. Juli 2010 besteht dieses Blog nun, womit ich hier also über zweieinhalb Jahre geschrieben und viele graue Haare hinzugewonnen habe. Bei 576 Tagen, die das Blog demnach heute besteht macht das eine Beitragsfrequenz von 0,86 Beiträgen pro Tag. Das lässt sich definitiv sehen, vor allem in Anbetracht dessen, dass es hier auch Zeiten gab, wo ich nicht so viel gebloggt habe (allen voran August 2011, als ich umgezogen bin und einen Monat lang keine feste Internetanbindung hatte).
Statistiken – aber nur ganz kurz bitte
Aber gut, ich will hier jetzt nicht so mit Statistiken um mich werfen, deswegen haue ich für die Interessierten einfach einen Screenshot meiner aktuellen Google Analytics Statistiken in den Beitrag. Schaut euch die Zahlen raus, die euch interessieren und gut ist. ;)
Ein wenig aus dem Nähkästchen erzählt
Anderthalb Jahre gibt es das Blog nun also schon. In dieser Zeit hat mir das Blog viel gebracht: ich habe viel gelernt – sowohl über technische Dinge, als auch über Menschen. Ich habe tolle (und schreckliche) Leute kennen gelernt und auch viele Wege, um mir meinen Alltag digital zu erleichtern. Alles in allem würde ich diese zweieinhalb Jahre gegen nichts eintauschen wollen und ich hoffe, dass noch viele Jahre hinzukommen werden.
Bloggt man über längere Zeit, geht man zwangsweise auch durch einige Tiefs und da mache ich ebenfalls keine Ausnahme. Zwar habe ich nie darüber nachgedacht, das Blog aufzugeben (und das wird hoffentlich auch nie sein), jedoch hatte ich zeitweise auch einfach keine Lust zum Schreiben. So blieb das Blog dann auch einfach mal mehrere Tage leer – etwas, das für manche Blogger völlig normal ist, mich aber in den Wahnsinn treibt.
Ja, es ist richtig und irgendwie komplett widersprüchlich: keine Lust aufs Bloggen haben und sich dann darüber verrückt machen, dass das Blog keinen frischen Content bekommt. Irgendwie eine echt komische Mischung und wenn man sich nicht damit auseinandersetzt denke ich, dass hier durchaus sehr viel Zündstoff liegt. Mit mir selbst darüber ins Reine zu kommen, es auch mal zuzulassen und abzuschalten, wenn ich denn will, war eine Herausforderung und mittlerweile denke ich, dass ich darin ganz gut bin, wenn es denn nötig ist.
Dass ich das nicht oft mache, zeigt derzeit auf der anderen Seite auch die Veröffentlichungsfrequenz des Blogs, die in den letzten Wochen und Monaten steil nach oben ging. Mittlerweile dürften hier an einem normalen Tag so ca. drei bis vier Beiträge erscheinen und das macht sich natürlich überall bemerkbar: ob nun in den Statistiken, in der Effizienz, mit der man Dinge angeht und auch in der Art, wie der tägliche Alltag im Web aussieht. Denn der lässt sich eigentlich immer unter einem Wort zusammenfassen: “Informationssuche”. Ich bin immer auf der Suche nach spannenden Themen für dieses Blog und das noch mehr als früher. Der Konsum von Informationen aller Art bestimmt meinen Alltag
Allerdings mache ich das gerne. Denn Bloggen an sich ist für mich ein ganzes Stück Abschalten, Selbstverwirklichung und auch irgendwo Selbsttherapie. Wenn ich blogge, vergesse ich alles um mich herum, fokussiere mich auf die Themen und meine Tastatur und lege einfach los. Auf eine gewisse und zugleich komische Art und Weise ist Bloggen für mich daher auch sowas wie Entspannung. Obwohl ich nicht, wie die meisten anderen, faul vor dem TV hocke und in der Nase pople, sondern immer Vollgas gebe und zu 110% bei der Sache bin. Hört sich tatsächlich komisch an, oder? Ist aber wirklich so.
Was mir die Zukunft so zwitschert
Laut der Überschrift will ich ja auch ein bisschen über die Zukunft des Blogs quatschen. Nun gut, wie ihr ja wisst, habe ich zuletzt Co-Autoren für das Blog gesucht. Die Suche ist auch bisher sehr erfolgreich verlaufen und ich konnte eine Handvoll toller Leute an Bord ziehen. Der Bezug auf die Zukunft, der hier verborgen liegt? Nun, meine kleine Vision für diese Webseite ist ein thematisch vielschichtiges Blog, das sich den verschiedensten Themen annimmt und diese qualitativ hochwertig behandelt. Ob nun Mobile Computing, Software aller Art, Social Media, Hardware, das Web – ich möchte irgendwann erreichen, dass sich beinahe jeder Besucher hier seine Portion News herausziehen kann und anschließend etwas schlauer ist.
Vielleicht bzw. bestimmt werde ich irgendwann auch mal wieder optisch frischen Wind in das Blog bringen. Ich bin zwar davon überzeugt, dass dieser aktuell nicht nötig ist, da ich die Optik hier herrlich finde (ja, ich weiß, dass Selbstlob stinkt. Ist mir aber egal! ;)), allerdings halte ich es einfach nicht jahrelang mit ein und demselben Design aus. Zwar werde ich wohl in absehbarer Zukunft definitiv nicht von meinem aktuellen Theme Bugis zu einem anderen wechseln (da ich einfach vollkommen zufrieden bin), allerdings kann man die Optik ja trotzdem zur Genüge umbauen. Ich würde auch irgendwann gerne ein richtiges Logo haben, aber das wird wohl so schnell nichts. Dafür bin ich einfach zu blöd. ;)
Die Veröffentlichungsfrequenz, die derzeit bei besagten drei bis vier Beiträgen täglich liegt, finde ich so aktuell in Ordnung. Mehr geht zwar immer, aber dieses Ziel hat erstmal keine Höchstpriorität. ;) Ich bin erstmal froh, dass ich die Frequenz bei dieser Zahl einpendeln konnte.
Danke an Dich, an Dich ebenfalls und bei Dir bedanke ich mich auch
Dass es mein Blog heute noch gibt, ist aber auch ein ganzes Stück weit eure Schuld – ihr, die Leser, die ihr meine Beiträge lest, kommentiert, teilt und, und, und. Die Leute, die ich in den vergangenen zweieinhalb Jahren kennengelernt habe und mit denen ich tollen Austausch hatte. Auch meinen neuen Co-Autoren, die mich in Zukunft hier tatkräftig unterstützen wollen – ihr alle seid ein triftiger Grund dafür, dass ich das Blog unermüdlich bis heute betreibe. Ihr seid der Grund dafür, dass ich mir diese Leidenschaft über die vergangene Zeit aufgebaut habe und sie nicht wieder loslassen werde. Ihr seid der Grund für all das hier. Alleine deswegen gebührt euch etwas, dass meiner Wertschätzung für euch eigentlich nicht bei weitem nicht gerecht wird. Trotzdem, es ist das Mindeste. Und genau deswegen ein riesiges, von Herzen ehrlich gemeintes…
DANKE!




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