Man hätte es sich eigentlich fast denken können, dass Google früher oder später den Schritt geht, den sie nun vollziehen und die Weiterentwicklung an GoogleWave beenden. Nach nur etwas mehr als einem Jahr also das Aus für Wave. Doch, warum? Der Grund hierfür seien einfach die extrem geringen Nutzerzahlen zu sein. Zwar gibt es einige User, die Wave sehr gerne und auch exzessiv genutzt haben, aber die sind wohl schlicht und ergreifend in der drückenden Minderheit gewesen.
Was bleibt von Wave übrig? Zunächst einmal der Source Code und die API’S. Die hat Google bereits als Open Source freigegeben, damit andere Autoren ihre Programme damit entwickeln können. Und zumindest bis zum Jahresende wird auch Wave selbst noch weiter bestehen bleiben. Auch das Entwicklerteam, dass zum großen Teil in Australien ansässig ist, wird weiter bestehen und für Google weiter entwickeln. Vielleicht ja für das Ominöse Google Me. ;)
Ich persönlich finde das echt schade. Wave ist ein super Dienst, der viel auf dem Kasten hat und ein riesiges Potential noch obendrein. In der Wave zu kommunizieren und gemeinsam Ideen und Konzepte auszuarbeiten macht einen heiden Spass. Kein Scherz. Wer Wave nochmal ausprobieren will um zu sehen, was er/sie verpasst hat, kann mich gerne anhauen. Ich stelle mich gerne zum Testen zur Verfügung. ;)
Nunja, so sei es. Ich blicke gespannt in die Zukunft, was Google mit den Erfahrungen vom Wave-Projekt anstellen wird. Vielleicht war Wave seiner Zeit auch einfach nur voraus.
Nachtrag: In der Meldung des GoogleWatchBlogs über die Einstellung von Wave gibt es auch eine nette Timeline über Wave zu begutachten.
[via Official Google Blog]

